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Wie dicht muss Ihre Dusche sein?

Duschkabinen müssen spritzwasserdicht sein. Um dies zu testen werden z.B. alle Innenflächen der Duschkabine waagerecht zu ihrer Oberfläche mit einer Brause besprüht. Dabei sind lt. Testdefinition an den Türprofilen außen einzeln ablaufende Wassertropfen zulässig. Die Wassermenge in diesem Test entspricht rund 20mm Niederschlag. Sie dürfen an eine gerahmte Duschkabine naturgemäß höhere Dichtigkeitsanforderungen stellen, als an eine rahmenlose.

Bitte vergessen Sie nicht: Ihre Duschkabine ist kein Aquarium oder ein Tauchbecken! Sie dient dem Spritzwasserschutz beim normalen Duschen. Wenn Sie zur Reinigung die Handbrause mit vollem Volumen über die Innenflächen der Kabine führen, fällt dies schon nicht mehr unter die Definition von "normalem Duschen".

Ein weiterer Angriffspunkt für das Wasser ist immer die untere Türschwelle und der Lager- bzw. Scharnierbereich. Hier sind bewegliche Elemente, ohne starre (dichte) Verbindung zueinander. Konstruktionsbedingt wird dabei mit Dichtungen gearbeitet, die nie ganz auf dem Duschrand aufsitzen dürfen, da sonst die Türbeweglichkeit erschwert wird. Gerade in diesem Bereich sucht sich das auftreffende Wasser seinen Weg nach draußen. Dort treffen Spritzwasser und Schwallwasser von den Scheiben zusammen. Dabei gilt: Je höher die untere Profilschwelle, desto mehr Wasser kann zurückgehalten werden. Haben Sie ein Modell ohne unteres Profil gewählt, müssen Sie dies auch bei ihrem Dichtigkeitsanspruch berücksichtigen.

 

Farbiges Ornamentglas und Ornamentglas mit Drahteinlage ...

... kann sich bei Sonneneinstrahlung, speziell bei Schlagschattenbildung, ungleichmäßig aufheizen. Im Verbund mit Isolierglas besteht deshalb erhöhte Spannungsbruchgefahr. In diesen Fällen sollten farbige Gläser in vorgespannter Ausführung verwendet werden.

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